Die Hamburg-Originale

Ein Stück Stadtgeschichte

-- Buchen Sie die Originale einzeln oder als Gruppe --



Der Udel, der Hummel, die Zitronenjette, Leierkasten-Mann, Aale-Weber, die Köksch, der Seemann mit Akkordeon




  Bei den "Hamburg-Originalen" handelt es sich um eine Gruppe von Künstlern, die sich zum Ziel gesetzt hat, berühmte Hamburger Menschen in Andenken zu bewahren.

In Liedern und Texten wird in humorvoller Weise der geschichtlichen Hintergrund dieser Persönlichkeiten vermittelt, und zwar in originalgetreu nachgebildeten Kostümen.

Die Darbietungen der "Hamburg-Originale" sind angereichert mit Geschichten und Lieder aus Binnenland und Waterkant.

Die "Hamburg-Originale sind durch viele Auftritte zu einem festen Bestandteil der Hamburger Kulturszene geworden und stellen damit zweifellos eine künstlerische Bereicherung in unserer schönen Stadt Hamburg dar.

Buchen Sie die Hamburg-Originale einzeln oder als Gruppe und erwecken Sie ein Stück Hamburger Geschichte wieder zum Leben. Die Hamburg-Originale entführen Sie in eine vergangene Zeit, voller Witz, Schabernack und Frohsinn.




  Die Hamburg Originale
(einzeln oder als ganze Gruppe)
buchen Sie bei:

Edith Erdmann Tel.: 040 7303657
Peter Böhm Tel.: 040 43181914
oder

eMail: peter@lustigerkellner.de






DER HAMBURGER WASSERTRÄGER
Das bekannteste Original ist der Hamburger Wasserträger. Er lebte in Hamburg in der Zeit von 1786 - 1856, als auch die Pest grassierte. Die Fleete und Brunnen waren zu dieser Zeit verdreckt. Nur unser Wasserträger hatte sauberes Wasser, aus einen Brunnen außerhalb vom Dammtor. Er war bienenfleißig und belieferte herrschaftliche Häuser. Das war Kindern ein Dorn im Auge, so das sie ihn immer wieder mit "Hummel, Hummel" beschimpften. Er drehte sich daraufhin um und rief "Mors, Mors" oder zeigte seinen blanken Hintern. Hummel wurde im Jahre 1860 zum Hamburger Idol ernannt.

DIE ZITRONENJETTE
Die Zitronenjette - 1841 in Dessau geboren - kam mit 18 Jahren nach Hamburg und zog zu ihrer Schwester. Da sie Geld verdienen musste, verkaufte sie im Hafen und auf Segelschiffen Zitronen; wegen der Vitamine! Hier und dort gab es Rum oder Whiskey an Bord, so das man sie oftmals angeschäkert antraf. Man lieferte sie dann bei der allgemein bekannten Adresse ab. Die Zitronenjette starb 1916 jungfräulich im Pflegeheim Friedrichsberg.

DER UDEL
Der "Udel" war ein Spott-Name und war von dem plattdeutschem "Eule" bzw. Nachteule abgeleitet. Der Polizist war in Hamburg um 1900 eine Respektperson. Ausgerüstet mit Pickelhaube, langem Säbel und schwarzen Buch patrouillierte er mit einem Kaiserbart durch die Strassen. Das war damals! Heute kommen Polizisten um die Ecke, wobei dann die Randale als solches erst richtig beginnt.

DIE KÖKSCH
Die Hamburger Köksch, Mamsel oder auch Küchenfrau genannt, war die hauswirtschaftliche Perle in herrschaftlichen Häusern und arbeite z.B. bei reichen Kaufleuten, welche spöttisch "Pfeffersäcke" genannt wurden. Die Stärke der Köksch waren Hamburger Spezialitäten wie Labskaus, Hamburger Aalsuppe und Birnen & Bohnen & Speck. Beim Einkauf wurde mancher Klönschnack gehalten, so dass die Köksch immer auf dem Laufenden war, was Neuigkeiten anbetraf.

DER AAL-WEBER
Es gab zwei berühmte Hamburger Aal-Verkäufer. Der Aal-Weber, mit kargen Einkommen als Bürstenbinder, der sich ein Zubrot verdiente, indem er abends durch Kneipen und Lokale über St. Pauli hausierte, geräucherte Aale verkaufte und mit Witz und Humor das Herz der Hamburger berührte. Der spätere, ebenfalls berühmte Aalverkäufer mit Rufnamen "Aale, Aale" lebte bis ins Jahr 1960 und ist vielen älteren Hamburgern mit seiner weißen Melone noch gut in Erinnerung.

DER LEIERKASTENMANN
Früher kannte man kein Fernsehen und kein Radio. Man war froh, wenn ab und zu die Pannkokenkapelle oder der Leierkastenmann kam.


Jede Stadt hat sein Milieu und Hamburg hat seine Originale!
Herzliche Grüsse und Hummel Hummel








Der Aaleweber hat seine Aale im 19. Jahrhundert verkauft mit dem Spruch: "Aale, Aale, Aale, Hu, hu!"..."Immer frisch!"


Die Originale vor dem Traditions-Dock: BLOHM & VOSS